Wo alles anfing

Wichtige Notiz, mit der Bitte um Beachtung: Leider wird nun auch unsere Fahrt nach Stolberg und Kornelimünster wegen der Coronapandemie am 16. Mai nicht stattfinden können. Ein neuer Termin wird rechtzeitig an dieser Stelle, per E-Mail-Benachrichtigung und in der Lokalpresse bekannt gegeben.

Am 15. Februar 1918 trafen sich einige kulturinteressierte Herren im Kaiser-Wilhelm-Museum am Karlsplatz mit der Absicht, einen Verein für Heimatkunde ins Leben zu rufen.

Im 101. Jahr nach seiner Gründung hat der Verein für Heimatkunde in Krefeld e. V. 2019 den 90. Band der Zeitschrift „Die Heimat“ herausgegeben. Die Publikation erscheint seit 1921 mit Unterbrechungen in den Kriegs- und Nachkriegsjahren (1942-50) jährlich und wird zur Zeit ausschließlich ehrenamtlich durch die vereinsinterne Schriftleitung redegiert. Sie wurde 1991 als beste deutsche Heimatzeitschrift durch den Deutschen Heimatbund ausgezeichnet und wird überwiegend aus Mitgliederbeiträgen und Spenden finanziert. Der Rest rekrutiert sich aus der finanziellen Unterstützung der Stadt Krefeld und des Landschaftsverbandes Rheinland. „Die Heimat“ beinhaltet alle gesellschaftsrelevanten Themen, die sich in den Rubriken Geschichte, Städtebau und Stadtentwicklung, Kunst und Kultur, Medizin und Technik, Natur und Landschaft, Religion sowie Mundart wiederspiegeln.

Im diesjährigen Band kommen 29 Autorinnen und Autoren mit einem bunten Strauß an Beiträgen zu Wort. Ein großer Kernaufsatz beschäftigt sich umfassend mit der belgischen Besatzungszeit in Krefeld nach dem 1. Weltkrieg, in den Jahren 1918-19. Eindrucksvolle Einblicke gewähren zwei Beiträge in die Familien Rembert und Feinendegen (Karl Rembert: Vereinsgründer und langjähriger Vorsitzender, Reinhard Feinendegen: ebenfalls langjähriges Mitglied und Vereinsvorsitzender).

„Die Heimat“ ist für Nichtmitglieder im Krefelder Buchhandel für 27,50 Euro zu erwerben.