Mittwoch, 14. Oktober 2026 ab 18 Uhr
Stammtisch bei Gleumes
Immer am zweiten Mittwoch im Quartal treffen wir uns im kleinen Saal bei Gleumes, Sternstraße 12, 47798 Krefeld. Im Mittelpunkt dieser Stammtische steht das persönliche Gespräch, der Austausch unter den Mitgliedern und das gegenseitige Kennenlernen. Zwar gibt es auch immer einen „offiziellen“ Teil, doch der wird auf das Nötigste beschränkt.

Mittwoch, 28.10.2026 17:00 Uhr
Heimat.erzählt „Alexanderplatz – Geschichte im Rechteck“
Es geht um die Geschichte eines der schönsten Plätze Krefelds, weltweit bekannt durch zahllose Kirschblütenbilder im Internet. Weniger bekannt ist, wer eigentlich der Namenspate des Platzes ist. Alexander, der Gar-nicht-so-Große? Alexander I., der Zar, nach dem der Berliner Alexanderplatz benannt ist? Oder vielleicht Dr. Kurt Alexander, ehemaliger Krefelder Stadtverordneter und Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde bis zu seiner erzwungenen Flucht 1938/39?

Alexanderplatz

Dr. Ingrid Schupetta, erste und langjährige Leiterin der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld, inzwischen freischaffende Historikerin, wird dieses Rätsel lösen und ihre Zeitmaschine auf einem Acker neben einer Windmühle vor den Toren der Stadt anwerfen.
In ihrem Vortag im Heimat.Laden in der Seidengalerie (Ostwall 62) halten wird Frau Dr. Schupetta weitergehen mit dem bekannten „Etablissement Oehlmühle“ mit Kegelbahn und Biergarten; der Entstehung eines Platzes durch den Bau bürgerlicher Wohnpaläste; einem Kaiser, der zwar nicht hier war, aber eine Grotte hatte und dem Platz in zwei Weltkriegen. Die geplante Landezeit ist 1993, als der Alexanderplatz seine heutige Gestaltung erhielt. Der Vortrag spiegelt den derzeitigen Forschungsstand – dokumentiert aber die Arbeit auf einer Baustelle. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Es wird ein Hut rumgehen.
Um Anmeldung wird gebeten unter: Beisitz@Heimat-Krefeld.de

Samstag, 07. November 2026 von 12 bis 13 Uhr
Krieewelsch-Platt-Stunde
in unserem Heimat.Laden in der Seidengalerie
der nächste Termin: 12. Dezember immer von 12 bis 13 Uhr
So wie in dem letzten Schnupperkurs vereinbart worden ist, werden wir Texte Krefelder Heimatdichter lesen, übersetzen und besprechen.

Freitag, 13. November 2026 um 18:30 Uhr
Zwischen Manufaktur und Moderne – Krefeld, die „andere“ Industriestadt
Christoph Becker vom historischen Klärwerk wird am Freitag, 13. November um 18:30 Uhr einen Vortrag im Heimat.Laden in der Seidengalerie (Ostwall 62) halten.
Darin beleuchtet er die Stadtentwicklung vom Ende des 19. bis ungefähr Mitte des 20. Jahrhunderts. Eine Reise von Gründerzeit über Jugendstil und Bauhaus bis zum Zusammenbruch und Wiederaufbau. „Gerade in der Belle Époque erlebte Krefeld eine Phase besonderen Aufbruchs“, sagt Becker. Kunst, Kultur und das Seidenhandwerk standen im Zeichen des Jugendstils, zugleich verstand sich die Stadt wirtschaftlich als boomendes Zentrum am Niederrhein. Dabei zeigt Krefeld eine deutlich andere Ansicht, als andere Industriestädte. Um 1900 entstanden in Krefeld prägende Infrastrukturbauten und öffentliche Einrichtungen – der neue Rheinhafen, die moderne Feuerwache, das Klärwerk, das Stadtbad und viele weitere markante Bauwerke. Christoph Becker vom Historischen Klärwerk ordnet in seinem Vortrag diese Hochphase der Industrialisierung anhand der Baukultur und Infrastruktur der Samt- und Seidenstadt ein – und spannt dabei den Bogen bis zum heutigen Zustand der Stadt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten unter: Beisitz@Heimat-Krefeld.de
Weitere Termine sind in Planung.

Samstag, 12. Dezember 2026 von 12 bis 13 Uhr
Krieewelsch-Platt-Stunde
in unserem Heimat.Laden in der Seidengalerie
So wie in dem letzten Schnupperkurs vereinbart worden ist, werden wir Texte Krefelder Heimatdichter lesen, übersetzen und besprechen.

Samstag, 13. Februar 2027 von 11 bis 13 Uhr
Hinter den Kulissen
Ein Theaterbesuch ist schon seit je her ein besonderes Erlebnis.

Theater Krefeld
Theater Krefeld


Wir setzen aber „noch einen drauf“!
Das Krefelder Theatergebäude steht kurz vor seiner Schließung um eine umfassende Sanierung zu erfahren. An diesem Samstag haben wir noch einmal die Möglichkeit, in allen Bereichen „hinter die Kulissen“ zu sehen. Wir werden wie die Künstler das Theater betreten, viele Stationen des „Backstage-Bereiches“ und der Werkstätten durchlaufen, Technik und Aufwand erfahren und am Ende – dann quasi als Highlight – die Bühne betreten.
So kann man viel über die Arbeit hinter und auf der Bühne erfahren. Dieser Termin ist ausschließlich unseren Mitgliedern und deren Begleitung vorbehalten.
Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter Exkursion@Heimat-Krefeld.de

Samstag, 20. März 2027 von 10 bis 18 Uhr
Heimat.Lesen Buchflohmarkt der Regionalliteratur


Der erste Bücherflohmarkt für Regionalliteratur findet im Heimat.Laden und darüber hinaus in der Seidengalerie statt. Sammelnde und Antiquariate können hier alle Werke, die einen direkten Bezug zu Krefeld und dem Niederrhein haben, kaufen und verkaufen. Erlaubt sind alle Medienangebote wie Zeitungen, Romane, Krimis, Kinder-, Sach-, Hörbücher und Musik-CDs Schallplatten und Filme. Aber auch Fotos und Bilder kann man hier finden. Die einzige Bedingung ist, dass es sich um Dinge mit sehr regionalem Bezug handelt.
Währen des Tages wird es immer wieder kleine Theater-Einschübe des Improstudio Müllerschön vom KRESCHtheater geben. Die Teilnahme für Verkaufende wird gegen Spende möglich gemacht. Anmeldung bitte unter Beisitz@Heimat-Krefeld.de

Samstag, 10. April 2027 von 11 bis 12.30 Uhr
Heimat.Stadtgang Auf kriegerischen Spuren mit Georg Opdenberg
Start: Jägerstraße / Frankenring – Ende: Dionysiusplatz

Am 8. Mai denken wir an den Tag der Befreiung und im Monat darauf erinnern wir uns hier in Krefeld an den 22. Juni, Sommersonnenwende, die Nacht, in der das alte Krefeld im Bombenhagel unter ging.
Die Spuren, „Zahnlücken“ in der Bebauung, zugemauerte Kellerfenster als vorgeschriebene Luftschutz-Maßnahme und vieles Andere mehr, sind noch heute deutlich im Stadtbild sichtbar für jeden, der genau hinschaut. Aber es gibt auch noch Hinweise auf andere kriegerische Ereignisse beiderseits der Dionysiusstraße. Beispielsweise auf den siebenjährigen Krieg, der Preußen als Militärmacht etablierte. Es gibt ein Denkmal, das älteste in Krefeld, das in Zusammenhang mit den Napoleonischen Kriege steht und eins, in Bezug auf den Krieg 1870/71. Verschleiert wird auch an den Separatisten Aufstand 1923 mitten in unserer Stadt erinnert und nicht weit davon entfernt steht ein großes „Friedensdenkmal“, an dem wir dann auch Schluss machen.
Anmeldung ist erbeten unter Exkursion@Heimat-Krefeld.de

Samstag, 18. September 2027 von 11 bis 12.30 Uhr
Heimat.Stadtgang Tief im Süden mit Georg Opdenberg
Start und Ziel: Stadtbad Neusser Straße

Im Krefelder Süden wurde vielfach Geschichte geschrieben. Hier entstanden für gehobenes Wohnen mitten in der Stadt erstmals kleine Grünanlagen zwischen den Häusern.
Als Musterbau wurde hier die erste und einzige Seidenfachschule im Jahre 1855 gegründet und es ist noch heute eine Schule. In dem Nachfolgebau von 1883, eine Generation später, waren sämtliche Räume elektrisch beleuchtet. Es war das erste voll elektrisch beleuchtete Gebäude im Deutschen Reich. Einzigartige Kaufhaus Architektur wurde hier erprobt. Als eine „Landmarke“ entstand hier eine Neoromanische Kirche mit vier Türmen als Zeichen christlichen Widerstand gegen staatliche Willkür. Ein Starkregen mit katastrophalen Folgen führte zur Gründung einer amtlichen Feuerwehr. Wir entdecken ein Wohnexperiment in einer alten Fabrik. Eine andere ehemalige Fabrik, aus der ein Krankenhaus wurde ist heute eine Seniorenresidenz. In deren Nachbarschaft setzt sich eine Bürgerinitiative, die älteste in der Republik, auch heute noch für die Jugend dort ein. All dies, und noch vieles mehr ist hier zu sehen, und es gibt noch viele Geschichten dazu.
Anmeldung ist erbeten unter Exkursion@Heimat-Krefeld.de